Zuchtwertschätzung 2. Wurf Josefine von der Nordkette

Hallo Freunde der DJT von der Nordkette!

 

Die Welpen von Josefine und Jurak entwickeln sich prächtig. Das Spielgelände mit Schliefröhre, Freifläche und Wurzelhöhle mit insgesamt ca. 50 Quadratmeter wird zur Gänze für Spiel und Tollerei genutzt. Auch der Fuchsbalg ist von großem Interesse für die kleinen Rabauken.

Zur Information über die Paarung und die zu erwartende Leistung gebe ich euch die aktuelle Zuchtwertschätzung bekannt und hoffe,  euch damit einen kleinen Einblick auf diesen Wurf zu geben. Die große Leistungsvielfalt wird euer Interesse und Staunen über die Familienfreundlichkeit, im Besonderen Familienspielkamerad wecken.

Die Zuchtwerte, die aus dieser Paarung zu erwarten sind; von Josefine von der Nordkette x Jurak vom Gassnergraben. Für die Auswertung sind Leistungswerte der Zuchtlinien vieler Generationen herangezogen worden und ergeben folgende Werte:

 

Leistungswert 100 entspricht dem Durchschnittswert im Leistungsschema; alles darüber ist besser, alles darunter ist unter dem Durchschnittswert.

 

1. Zahl   98 Größe ca. 36/37cm

2. Zahl   120 ist die Nasenleistung

3. Zahl   110 ist Spurlaut

4. Zahl   111 ist Schärfe/Härte

5. Zahl   108 ist Wasserfreude

 

Daraus ist ersichtlich, dass die Nachkommen dieser Elterntiere eine sehr hohe Kompetenz für jagdliche Eignung, besonders aber für jagdliche Leistungsbereitschaft vererbt bekommen haben, sodass man davon ausgehen kann, dass bei artgerechter Haltung und Führung sowie Ausbildung hervorragende Jagdgebrauchs-Deutsch Jagdterrier zu erwarten sind.

Für die Zuchtbewertung wurden die Taten von 1. Größe, 2. Nasenleistung, 3. Spurlaut, 4. Schärfe/Härte, 5. Wasserfreude herangezogen, denn das sind die wichtigsten vererbten Eigenschaften eines Deutschen Jagdterriers.

Bemerkenswert ist, dass diese Jagdhunderasse besonders beachtliche Leistungen bei Nachsuchearbeiten, beim Apportieren von kleinem Haar- und Federwild vom Feld oder aus tiefem Wasser oder beim Suchen von beschossenem Haar und Federwild leistet.


Besonders aber als Bauhund zur Bejagung von Raubwild im dunklen Bau leistet der DJT mit Tücke und Raffinesse hervorragende Arbeit, um das Raubwild aus dem Bau zu sprengen. Beim Einsatz zur Schwarzwildbejagung ist der DJT wohl die erste Adresse. Aufgrund seiner kleinen Körpergrösse, Schnelligkeit, hoher Intelligenz versteht es der kleine Jagdhelfer stets wie es gemacht wird um zum jagdlichen Erfolg zu kommen. Jeder Jagdablauf ist mit dem DJT ein großes Erlebnis.


Aber alles muss gelernt sein; wie beim Menschenkind; es müssen die vererbten Anlagen geweckt und gefördert werden.


HO-RÜD-HO


Euer Josef Siedler