Deutsch Jagdterrierwelpen, gewölft am 01.11.2014, entwickeln sich prächtig!

Conny von der Nordkette
Conny von der Nordkette

Nach der Welpenübergabe, am 03.01.2015, an die neuen Besitzer, sind diese kleinen Rabauken nun schon in einem erstaunlichen Entwicklungszustand. Ende 2014 habe ich Conny von der Nordkette bei einer Schwarzwildjagd verloren; der Zweikampf mit einer verärgerten großen Bache ging zum Nachteil von Conny aus. Conny von der Nordkette hat mich viele Jahre auf meinen jagdlichen Pfaden begleitet und mir gute Dienste geleistet; sie war ein echter guter Jagdfreund.

Dieses Ende ihres Jägerlebens hat mich sehr getroffen, aber ein Trost bleibt; sie wurde geboren für die Jagd, welche sie mit unbeschreiblicher Passion ausübte und fand ihr Ende auf der Jagd.

Ein junger Welpe, vom Wurf 01.11.2014, soll nun die große Lücke füllen, aber bis es soweit ist, ist viel Ausbildungsarbeit erforderlich. Mittlerweile ist es Mitte Februar 2015 und Max von der Nordkette hat die ersten dreieinhalb Lebensmonate zurückgelegt; zu seinem Glück ist Mama Josefine immer an seiner Seite um mit ihm zu spielen und mit ihm spielerisch Fertigkeiten für den späteren jagdlichen Einsatz zu trainieren. Josefine, die brave, aber sehr dynamische Mama zeigt Max sehr viele Tricks und Kampfspiele, die später  seinem Wohle dienen sollen, denn schlußendlich soll Max ein profilierter Jagdvollgebrauchshund werden.

Die Entwicklungserlebnisse mit Max zeigen, dass er eine beachtliche Passion für jagdliche Erfordernisse, als genetische Eigenschaften von seinen Eltern mitbekommen hat.

 
Vater, Jano von Obermayerhofen, ein echter Oststeirer, mit besten, durch Prüfungen und Praxis bestätigten Jagdeignungen, besonders bei der Jagd auf Raub- und Schwarzwild und vieles mehr, scheint diese Eigenschaften bestens vererbt zu haben.

Mama, Josefine von der Nordkette; sehr dynamisch bei der Jagd auf Niederwild, sowie Wasserarbeit und Nachsuche auf verletztes Wild; wenn Raubwild im Bau ist, ist Josefine nicht mehr zu halten und will aktiv werden; diese Eigenschaften

kompletieren diesen äußerst positiven „Genmix“, welchen Max für seine künftigen Jagdeinsätze von seinen Eltern mitbekommen hat.

Es ist interessant und sehr erfreulich, wie Max den schon möglichen Ausbildungserwartungen gerecht wird; besonders der tote Fuchs erweckt bei ihm größtes Interesse; er zieht ihn aus der Röhre um ihn kräftig schütteln zu können; ausarbeiten der Hasenschleppe (schon auf beachtlicher Schleppenlänge), sowie das Wahrnehmen von jagdlichen Gerüchen unterschiedlichster potentieller Beutetiere machen täglich Fortschritte.

Wenn ich Max bei Übungen beobachte, wie er mit seinen 4,5kg einen toten 7,5kg schweren Fuchs aus der künstlichen 4m Röhre zieht, dann ist das für sein Alter (3,5 Monate) schon eine beachtliche Leistung.

Das Einziehen des Fuchses in die Röhre wird von ihm mit größtem Interesse beobachtet und wie er dann schnurstracks die Röhre annimmt und einschlieft um den Beutefuchs aus der Röhre ins Freie zu ziehen um ihn kräftig zu schütteln bereitet größte Freude. Das Schütteln des Fuchses stellt für en Beutemacher Max das motivierende Beutezeremoniell dar.

Ich denke, das Umsetzen und Zeigen des bisher Erlernten ist ein gutes Zeichen für gute Erbanlagen auf Raubwild.

Das allgemeine Verhalten von Max ist sehr aufgeweckt, sehr interessiert für alles und äußerst anschmiegsam im privaten Umfeld; er bellt bei Geräuschen an der Tür, zeigt an, das hier etwas ist und verdeutlicht dadurch auch die Entwicklung einer großen Wachkompetenz, welche neben den jagdlichen Eigenschaften eine besonders wichtige Eigenschaft darstellt.

Zur Information: Die Geschwister von Max sind ebenso geartet – „schlicht und einfach Deutsche Jagdterrier“

 

Euer Josef Siedler – Züchter DJT von der Nordkette