1. Wurf von Josefine von der Nordkette, am 01.11.2014

Hallo Freunde der DJT von der Nordkette!


Josefine von der Nordkette hat am 1.11.2014 ihren ersten Wurf gewölft.

Es sind 5 Rüden und eine Hündin alle in bester Gesundheit und wohlauf. Etwas besonderes ist der kleine schokoladenbraune Rüde; eine Seltenheit bei schwarz-roten Eltern. Man wird nachforschen wie weit dieser braune Zuchteinfluss zurück geht.

 

Bei Interesse für Welpen bitte melden! Vergabe erfolgt in der Reihenfolge nach Fixbestellung!


Mit besten Grüssen - HO-RÜD-HO

 

Josef Siedler - stolzer Züchter DJT von der Nordkette

 

 

Es sind nun wieder zwei Wochen vergangen

Der Winter mit den kalten Tagen und Nächten lässt auf sich warten, kein Schnee, kein Frost, bisweilen trübe mit Nebel gehangene Tage, feucht, kühl, nicht gerade angenehm.


Aber die Welpen von Josefine von der Nordkette trotzen diesen Unannehmlichkeiten am Tag wo sie ab 8.00 Uhr früh ihr Aufenthaltsrevier im Freien, ca. 50 m2, haben. Diese Fläche ist zur Hälfte überdacht, sodass genügend Fläche bereit ist, wo sie nicht von eventuellem Regen belästigt werden. Schlafkiste, gut isoliert, Schliefenröhre, Wurzelgruppe u.v.a. ist vorhanden, so dass die kleinen Rabauken ausreichend Möglichkeit finden sich auszutoben und zu entwickeln. Der frisch erlegte Fuchs, der in der Mitte vom Spielplatz von der Decke hängt, wird mit grossem Interesse bewundert. Da der Fuchs so hängt, dass die kleinen DJT-Welpen ihn erreichen können, gibt es ein interessantes Erwisch-, Beiss-, und Attakenspiel; nun sieht man, wie sich bereits in den ersten Lebenswochen die Angriffs und Kampfbereitschaft auf Raubwild entwickelt hat – eine tolle Beobachtung. Die kleine Schliefenröhre ins benachbarte, große Spielgelände wurde noch nicht wahrgenommen; - ich denke das wird in den nächsten Tagen passieren, dabei ist hier wichtig, dass die DJT Welpen diese Röhre selbst entdecken und durchschliefen, wo sie auf einmal eine wirklich große Abenteuerfläche für die weitere Entwicklung zur Verfügung haben.

Schon im Welpenalter ist die DJT Orientierung so entwickelt, dass sie durch diese kleine runde, im Durchmesser 20cm Röhre wieder  zurück finden und auf Rufen oder Pfiff flux durch das Verbindungsloch vom grossen Spielplatz wieder zurück auf die Terrasse kommen. Hier wartet Josefine mit prall gefülltem Gesäuge, oder die Schüssel mit der Fleischsuppe mit Fleischeinlage, weisses Brot, feingehäckselt; wichtig ist auch die Beigabe von Gemüse (Erbsen, Karotten, Rüben und anderes, alles ungewürzt und nicht gesalzen). Ein Welpenschmaus der besonders gut schmeckt und zum Wachstum beiträgt.


Am Abend werden die Welpen wieder eingefangen und im Haus in ihren eigenen ungeheizten Raum gebracht, wo sie zufrieden von den täglichen Erlebnissen eine ruhige Nacht verbringen.

 

Alle kleinen sind streichfähig, zufrieden ermüdet, so dass die wiederholten Spielkämpfe bald in die angenehme Schlafkiste verlagert werden und in träumenden guten Schlaf übergehen. Es ist wieder eine wunderbare Zeit vergangen.

 

Wir freuen uns alle mit den Welpen, der tollen Entwicklung im Körperbau und besonders der jagdlichen Interessen.

 

HO-RÜD-HO

Josef Siedler – Züchter DJT von der Nordkette


WELPENENTWICKLUNG

Es ist ganz toll, die Entwicklung der kleinen DJT Welpen zu beobachten, nachdem sich am Ende der zweiten Lebenswoche die kleinen Äuglein langsam vom Schlitz bis zu ganz offenen Augen aufgehen (dieser Vorgang dauert fast zwei Tage).

Nun kann man beobachten wie die Kleinen ihren Aktionshorizont erweitern wollen, jedoch bleibt der warme Aufenthaltsort in der Größe von 0,5 Quadratmeter in der Wurfkiste trotz Ausgang unüberwindbar. Die Welpenentwicklung geht weiter, sie krabbeln munter in ihrem zur Verfügung stehenden Lebensraum umher; die kleinen Beinchen stärken sich, sodass sich die Fortbewegung von kriechen zur gängigen Weiterbewegung entwickelt; was von Tga zu Tag immer besser funktioniert.

Am Ende der 3. Lebenswoche gibt es eine Lebensraumerweiterung auf den Vorplatz der Wurfkiste also plus 0,4 Quadratmeter; insgesamt steht ihnen jetzt ein Quadratmeter Platz zur Verfügung, wo sich am Tag das Leben abspielt, nur zeitweise zum Schlafen verschwinden die Kleinen mit noch trüben Sehvermögen und legen sich auf ein Knäuel zusammen; im Dunkeln, wo es warm und gemütlich ist.

Nun nähert sich die fünfte Lebenswoche und unglaublich geht die körperliche Entwicklung und das Interesse an Neuem voran; die Absperrung vor der Wurfkiste wird abgebaut, sodass der Weg über eine leicht schräge Rampe in den grossen Spielplatz (sechs Quadratmeter) frei begehbar ist. Vorsichtig wird diese neue Situation beschnuppert und geprüft; wohin wird der neue Weg wohl führen? – Ein Tag genügt, um den Weg in den neuen Lebensraum wahrzunehmen und sich darauf eizustellen.

All diese Dinge sind wichtig für die Welpen, denn dadurch wird die Orientierungsfähigkeit geweckt und verbessert.

Als ich nun eine trockene, nicht gegerbte Gamsdecke auflegte, herrschte unglaublich schnell großes Interesse an diesem neuen Element. Ich kann mir vorstellen, dass alle nicht gegerbten, trockenen Decken bzw. Bälge eine besondere Faszination bei Jagdhundewelpen auslösen; ich habe das schon bei früheren Würfen mit großem Interesse beobachten können.

Inzwischen sind auch schon die Schneide- und Fangzähne zum Vorschein gekommen; damit beginnt ein neues Versorgungssystem zu funktionieren; Josefine wird zunehmend die kleinen Rabauken nicht mehr zur Gänze versorgen können und es wird mit solider Zufütterung das Fehlende ergänzt. Dazu wird hochwertige Royal-Canin Babydog Milch verwendet, welche gerne und dankbar angenommen wird. Die Welpen wachsen und werden stärker.


Wir wünschen den DJT Welpen eine schöne Zeit, gesunde Entwicklung und alles Gute zur Vorbereitung auf ein aktives Jägerleben.

 

HO-RÜD-HO

Josef Siedler – Züchter DJT von der Nordkette

Wurf - 2. Lebenswoche

Hallo Freunde der DJT von der Nordkette „Mama Josefine“

 

Nun sind schon wieder zwei Wochen vergangen, an denen die kleinen Nuggelspezialisten von Josefine von der Nordkette sich prächtig weiterentwickelt haben. Mit Vollendung der zweiten Lebenswoche haben alle ihre Äuglein offen; in den Tagen darauf verändert sich der Tagesablauf, da sie nun auch, wahrscheinlich verschwommen bzw. unklar beginnen ihre Umwelt wahrzunehmen.

Die nicht mehr so kleinen Wesen beginnen nun in der Wurfkiste die räumlichen Grenzen abzusuchen. Gewachsen sind sie kräftig, Josefine von der Nordkette liefert ausreichend Milch, was das Nuggeln angenehmer macht. Alle Ausscheidungen der Welpen werden von Josefine aufgenommen, was die Stimulierung durch schlecken an den entsprechenden Organen bewerkstelligt, kein Tropfen oder Patzl kommt in den noch kleinen Lebensraum der Welpen; das ändert sich aber schlagartig, sobald etwa in der 2-3 Lebenswoche eine Zufütterung notwendig wird.

Nun da die kleinen Welpen schon interessiert Lebensraum erkunden, wird die Abtrennung, die Wolldecke sowie der Muldeneinbau in der Wurfkiste entfernt. Der Boden wird mit neuen gehobelten Brettern ausgelegt; der Aktionslebensraum wird dadurch von 0,25m2 auf 0,5 m2 erweitert und die Welpen gewöhnen sich an das neue Lebensgefühl auf Holzboden. Die Vergrößerung des Lebensraumes verhilft den Welpen zur Erweiterung des Lebenshorizonts.  Anfangs ist das scheinbar eine komische Gewöhnphase, jedoch ist Holz ein schlechter Wärmeleiter, d.h. wenn es einmal warm ist, bleibt es warm und kühlt sich nur langsam ab; dasselbe gilt auch für die Außenisolierung. All diese Kleinigkeiten sind für eine besonders gute Welpenhaltung wichtig.

Die Welpen verbringen ihren Entwicklungslebensablauf in der Wurfkiste mit Deckel und einem Einstiegs-/Ausstiegsloch, sodaß Josefine jederzeit hinein oder hinaus kann. Interessant ist, dass Josefine ab der zweiten Woche schon wieder an den Reviergängen teilnehmen will und kein Unterschied zu „vor dem Wurf“ zu bemerken ist. Jetzt sind zwei Stunden Abwesenheit von den Welpen kein Problem mehr, aber danach wird von ihr gleich die Welpenkiste aufgesucht und schon geht’s los – nuggel-nuggel-nuggel. Alle Welpen sind in etwa gleich groß und stark und es macht Freude sie zu beobachten, aber auch die Fürsorge von Josefine, für die das alles ja zum ersten mal macht ist hervorragend – alles passiert ohne Stress.

Ab der dritten Lebenswoche werden wird die Kleinen schon aus der Kiste nehmen und an größere Flächen gewöhnen. Der Zimmerraum wird nicht beheizt, um die kleinen Welpen nicht zu sehr zu verwöhnen. Nach kurzen Zeitabschnitten wird die kleine Schar wieder in die Kiste gegeben, wo sich dann wieder die heimelige Wohlfühlwärme entwickelt. Josefine wird alle drei Wochen mit Entwurmungsmittel versorgt, damit die Welpen nicht infiziert werden können. Die Behandlung der Welpen mit Wurmabwehrstoffen beginnt, wenn die Zufütterung beginnt; alle zwei Wochen mit leichter Dosis. Nur gesunde Welpen in einer entsprechenden Entwicklungsumgebung sind in der Lage sich optimal zu entwickeln, was sich auf das abwechslungsreiche Jagdhundeleben als Jagdbegleiter und Jagdhelfer besonders positiv auswirkt.

Wir alle hoffen auf eine schöne Zeit für die nächsten zwei Wochen für die kleinen Nordkettler. Jeder neue Tag ist ein ereignisreicher Tag mit Jagdterrierwelpen, weil es passiert immer etwas Neues.

 

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit

 

Euer

Josef Siedler – Züchter DJT von der Nordkette

 

Wurf - 1. Lebenswoche

Ein besonderes Ereignis

Das Wunder der Natur spiegelt sich wider

 

Josefine von der Nordkette, die kleine schwarz-rote DJT Hündin hat es geschafft; sie hat nach weniger als 60 Tagen Tragzeit nun in der zweiten Hälfte der Nacht auf den 01.11.2014 sechs kleine gesunde DJT Welpen auf die Welt gebracht.

Die Wurfkiste war schon lange in Vorbereitung, worin auch schon Tessi von der Kiefernhöhe, meine erster DJT Hündin, mit der ich die Jagd und ihre Reize mit diesem kleinen, für alles bereite, tollen Jagdbegleiter, kennenlernte, schon ihre Welpen zur Welt brachte. Sie war die Mutter von Conny von der Nordkette; als Zuchthündin mit Conny war das alles mit besonderer Freude begleitet, bei ihr spürte man, dass diese Aufgabe ihr selbst Spass machte; ihre Würfe waren immer gesund, wohlauf und brachten gute jagdliche Leistungen. Als dann die Zuchthündin Dixi von Glantalboden , die mir von DI Martin Huber, LO des Kärntner Jagdterrierclubs zur Verfügung gestellt wurde, setzte sich die erfolgreiche Zucht fort. Dixi ist die Tochter von Dai von der Nordkette, der mich immer auf meinen jagdlichen Pfaden zu meiner großen Zufriedenheit begleitete. Ein ungleicher Zweikampf ging zu seinen Ungunsten aus. Und nun ist Josefine von der Nordkette, als gesunde, gebärfreudige DJT Hündin mit ihrem ersten Wurf für die Zucht dieser kleinen, arbeitswilligen Jagdhelfer aktiv im Einsatz.

Als ich in der letzten Novemberwoche vier Tage, bis Donnerstag mit Conny und Josefine (beide von der Nordkette) in einem Ausbildungslager war, war Josefine noch sehr munter unterwegs und alles machte ihr Spass, sogar auf das Schwimmen wollte sie nicht verzichten. Zuhause nach neun Stunden Fahrtangekommen suchte sie gleich die Wurfkiste auf.

Die Abtrennung auf einen kleinen Wurfraum, ausgepolstert mit einer warmen Wolldecke war nun der Platz, den sie nur mehr für die wichtigsten Dinge im Leben verließ.

Conny von der Nordkette ist nun Ur-Ur-Großmutter der nun Neugeborenen DJT Welpen und ist mit großer Neugier behaftet was da vor sich geht – sie kennt das alles, aber trotzdem.

Es ist nun wichtig, dass die junge Jagdhundefamilie keinen Stress bekommt; Lärm und andere unangenehme Dinge sind von ihr fernzuhalten. Ein Kontrollbesuch vom Tierarzt ist unerlässlich um eventuelle Problemchen von Anfang an, so sie vorhanden wären, beseitigen zu können.

Glücklicherweise sind alle, Hündin und Welpen in bester Gesundheit und wohlauf.

Die Fürsorge von Josefin zu den kleinen Geschöpfen ist sensationell; von ihr geht in keinster Weise Beunruhigung und Stress aus; sie zeigt keine Aggressionen gegenüber Besucherfreunden und freut sich sichtlich über das Interesse, ihre kleinen Hundekinder besichtigen zu wollen.

Der Zeitablauf ist mit schlafen, nuggelen und im Kisten-Wohnraum auf der warmen Decke wohlfühlend ausgefüllt. Dass die Welpenwurfkiste nur so klein oder groß gewählt wird, dass die Körperwärme der Hündin in der Lage ist den Raum auf angenehme Aufenthaltstemperatur zu bringen ist sicherlich die natürlichste Aufzucht der Welpen. Milch ist ausreichend vorhanden.

Man denke an alle Hunde und ähnliche Arten in der Natur, die sich an geeigneter Stelle ein Loch in geeigneter Tiefe graben und einen Aufenthalts-Schlafkessel auf die Größe graben, dass sie gerade Platz für ihren Bedarf haben; es ist hier nicht zu groß aber auch nicht zu klein gegraben. Auch ist es wichtig, dass die Wärme nicht nach oben entströmen kann.

Das alles und noch viel mehr wird wohl eine Hundemutter bedenken, dass sie die Kleinen in bestem Wohlfühlraum, meist im Dunkeln, aufziehen kann.

Wir alle freuen uns mit Josefine von der Nordkette über den gesunden, schönen Wurf. Dass ein schokobrauner dabei ist, hat mich überrascht. Würde man sich einen wünschen, würde sich das nicht erfüllen. Wichtig ist, alles ist gesund und wohlauf und die Aufzucht macht mit der Entwicklung einen guten Verlauf, so dass bestens vorbereitete Welpen an die neuen Besitzer übergeben werden können. Jano von Obermayerhofen, der steirische Zuchtrüde hat seine Sache gut gemacht. An Albert Friesenbichler recht herzlichen Dank.

 

HO-RÜD-HO

Josef Siedler – Züchter DJT von der Nordkette