Die DJT Welpen haben eine neue Heimat

Am Samstag, den 19.06.2013, war der Vergabetermin in Lans bei Innsbruck am Übungsgelände, wo auch die Vorbereitungsarbeiten-Übungen für die Anlagenprüfung durchgeführt werden,geplant.

 

Übungsmöglichkeiten sind:

 

1)Wasser, freudiges Annehmen der Wasserfläche und abschwimmen einer ausreichend großen Wasserfläche, um Wasserfreude der jungen Terrier von der Nordkette feststellen zu können.

 

2)    Eine eingegrabene, im Durchmesser 20cm Röhre oder 20/18/400cm zum Herausziehen von toten Fuchs oder Dachs (welche bei der ordnungsgemäßen Jagdausübung erlegt wurden). Der junge Jagdterrier darf das Einziehen des toten Raubwildes nicht beobachten.

3)    Ausarbeiten einer mit Rotwildschweiss gespritzten Wundfährte, ca. 300m, nicht weniger, Stehzeit mind. drei Stunden, am Ende ein Haupt vom Rotwild. Arbeitszeit für die Nachsuchearbeit - maximal 20 Minuten Zeit zur Verfügung

 

4)    Diverse Schleppenarbeit: Ente, Hase. Schleppenstrecke bis 150m für Nasenarbeit und apportieren des gezogenen Feder- bzw. Haarwildes; Aufnehmen des gefundenen Kleinwildes, brav mir gutem Griff bringen und bei "Sitz" abgeben an den Führer.

 

 

Zuchtexperten unter sich
Zuchtexperten unter sich

Leider war die Wetterlage die ganze Zeit schon sehr bedenklich und die Überlegung schwankte vom Übungsgelände zum Betriebsglashaus ein paarmal hin und her, bis dann am Mittwochabend die entscheidende Schlechtwetterprognose den Übergabeort Betriebsglashaus fixierte. Am Samstag war dann den ganzen Tag Regen und somit war die Entscheidung richtig!

Die Freunde, aus Nah und Fern, Welpenabnehmer und viele andere kamen rechtzeitig, bis auf eine Navi-Verirrung; und so konnte die Welpenvergabe um ca. 16.00 begonnen werden.

gute Stimmung
gute Stimmung

Nach den einführenden Worten des Züchters begann der Reihe nach, nach Fix-Bestellung der Welpen, das Aussuchen der jungen Welpen;  der Tierarzt, Dr. Gerhard Ohnmacht, nahm gefühlvoll jeden Welpen einzeln in seine Hand und machte eine kritische Untersuchung, führte die Welpenimpfung und Chipung mit Registerauftrag durch undverabreichte eine Wurmtablette.

 

Der junge DJT-Funktionär, Marco Hopfgartner, machte gewissenhaft die ganze Schreibarbeit für den Jagdterrierclub.

 

So konnten alle Jagdterrierwelpen mit besten Gesundheitszustand und gut versorgt in die Hände der neuen Besitzer übergeben werden. Eine bewegte Zukunft steht den jungen Jagdterrierwelpen bevor, zuerst Entwicklung, Ausbildung zur Feststellung der ererbten Anlagen, Prüfungen im speziellen und jagdlichen Einsatz auf der Hasenspur: Spurlautübung ab dem 9. Monat, Nasenarbeit, Spurwille, Nasenleistung und besonders spurlaut und Führigkeit auf der Spur 400m;

 

Der DJT kommt nach dem Ende der Jagd zum Führer zurück;

Spurlaut ohne den Hasen in Sicht zu haben. Leider kann in Ermangelung von guten Feldhasenbesatz die Spur-, Nase-, und Lautprüfung in Tirol nicht geübt werden; dazu ist  in der Jagdzeit die Fahrt in östliche Bundesländer erforderlich, wo im Zuge der Jagdausübung das geübt werden kann.

Einige der Hauptdarstteller
Einige der Hauptdarstteller

Laufend Waldgänge für Führigkeit im Wald, der Begleiter geht hinter dem Führer oder auf gleicher Höhe des Führers (wenn möglich) und
geht auch niemals außerhalb eines Baumes oder Strauches vorbei.

Laufende Wassergänge, jede Lacke, jedes flache Wasser am Bach oder Teich sind zum Üben ideal – niemals fließende, reißende Gewässer

 

Jedes Loch – Entwässerungsrohre bei Forstwegen sind ganz ideal zu Absuchen und schliefen.

 

Futterschleppen zu Suchen – Nasenarbeit

 

Es ist daran zu denken, dass der Suchende den Arbeitsauftrag nie ohne Erfolg abbrechen darf! Der Erfolg wird gespeichert und ist Anreiz für die nächste Arbeit.

BJM IBK Mag. Fiona Arnold und Erstlings DJT-Führer Dr. Christoph Walser
BJM IBK Mag. Fiona Arnold und Erstlings DJT-Führer Dr. Christoph Walser

Nun zurück zu Vergabefestl. Eine besondere Freude hat mir die im Frühjahr neugewählte Bezirksjägermeisterin von Innsbruck, Frau Mag. Fiona Arnold, mit ihrem Besuch beschert, nicht genug damit, so hat sie auch erstmalig eine Patenschaft für einen Jagdterrier-Welpen übernommen.

 

Liebe BJM Mag. Fiona Arnold recht herzlichen Dank für Deine Zuneigung und dein Engagement für die Sache; ich denke, nach einem Jahr ist dir bewußt, daß einiges an Bemühungen erforderlich ist, aus dem Welpen einen so vielseitigen Jagdhelfergehilfen zu machen. Auch die Landesobfrau des Tiroler Jagdschutzvereins 1875, Maria Coppola, gab mit ihrer Anwesenheit dem Jagdterrier die Ehre. Ihre Begeisterung für die kleinen Jagdhundewelpen spiegelte sich in ihren Augen wider. Jutta, Dein Besuch hat mich sehr gefreut.

Landesobfrau TJschV 1875 Jutta Coppola
Landesobfrau TJschV 1875 Jutta Coppola

Die Jagdhornbläsergruppe Innsbruck vom Jagdschutzverein, unter der Leitung von Hornmeister Martin Feichtner umrahmten die ganze Veranstaltung mit jagdlichen Klängen und guter Stimmung. Lieber Martin, die allerbesten Feste wären nichts ohne euren musikalischen Klänge und Anwesenheit – recht herzlichen Dank.

 

Den vielen Gästen aus Jagdhundewesen und Jagd herzlichen Dank für Euer mitfeiern. Die Anreise ist sicher nicht immer ganz einfach, denn mit bis zu ca. 600km sind das auch Anstrengungen, aber was tut man nicht alles für unseren kleinen Freund – den Deutschen Jagdterrier von der Nordkette.

 

Ich wünsche allen neuen Jagdhundebesitzern und allen Gästen alles Gute und ein sehr erlebnis- und erfolgreiches Jagdjahr 2013.

 

Dem Jadterrier von der Nordkette ist keine Arbeit zu schwierig, kein Gegner zu gross oder zu gefährlich, kein Bau zu dunkel, kein Wassr zu kalt, er erledigt jede Aufgabe mit Freude.

Freundschaft ud Vertrauen ist das Wichtigste zwischen Jagdgebrauchshundeführer und Jagdhelfer/Jagdterrier.

 

Euer Josef Siedler – Züchter DJT von der Nordkette

Die stolzen Besitzer eines Deutschen Jagdterriers von der Nordkette
Die stolzen Besitzer eines Deutschen Jagdterriers von der Nordkette

 

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