Die Innsbrucker Nordkette ...

… ist ein imposanter Gebirgszug, als nördliche Abgrenzung von Innsbruck, der Landeshauptstadt von Tirol, Sitz der Landesregierung, wie auch von Stadtsenat und Gemeinderat von Innsbruck mit ca. 120.000 Einwohnern. Die Nordkette mit ihrem durchgehenden Gebirgsgrat um 2200m und den Bergspitzen bis 2.400m schützt die Stadt vor den kalten Nordwinden und mehr.

Schon die Wikinger hatten an der Nordkette ihre Probleme - Innsbruck wurde nie von den Wikingern erobert.

Europabrücke von unten
Europabrücke von unten

Von Süden her, über den Brennerpass, kommt die Autobahn von Italien Richtung Norden mit einem der dichtesten Verkehrsströme in Österreich über die seid 50 Jahren bestehende Europabrücke (50 Jahre Europabrücke), Höhe 194m und einer Länge von über einem Kilometer, welche das Wipptal überbrückt, von Schönberg nach Patsch.

Diese Brücke wurde Anfang der 60er Jahre, als ganz besonderes gigantisches Bauwerk, fertiggestellt und dem Nord-Süd Verkehr übergeben.

Die Nordkette ist von überall als besonderer Kalkgebirgszug einsehbar und zu bewundern.

Im Norden der Stadt fließt der Inn; der stärkste und wichtigste Wasserfluss von Tirol. Er kommt von Westen aus dem Schweizer Engadin und durchfließt das ganze Inntal von „Finstermünz“ im Westen und verlässt Tirol bei Kufstein. In diesem Gewässer sind als Hauptfischart die Regenbogenforelle, wie auch Bachforelle, Saiblinge und Äschen und diverse andere beheimatet.

 

Seit einigen Jahren besiedelt auch wieder der Biber, ein nachtaktives Wild, den Wasser-Uferlebensraum am Inn(Wasserstauungen und Flachwasserzuflüsse und Seitenarme im Ufer- und Aubereich). Abgeknabberte Pappeln, Erlen, Birken und Weiden in den Uferzonen zeugen von seiner Anwesenheit. Der Biber ist ein Wasserbaumeister von besonderer Qualifikation.

 

DER BIBER IST ABSOLUT GESCHÜTZT

 

Bilder aus dem Karwendel aus der Sicht von der Nordkette

 

Das Kalksteingebirge der Nordkette ist geschichtet. Die Schichtung ist schräg in die südliche Richtung geneigt. Niederschlagswasser versickert in den Gebirgszonen, bis weit hinter der Nordkette im Karwendel und findet in feinen Ritzen des Felsgesteins den Weg zur stark wasserführenden leicht geneigten Felsplatte – Felsenschicht tief im Fels, auf der das Wasser Richtung Inntal absickert und abfließt.

Im Stadtgebiet von Innsbruck bei Mühlau-Arzl auf ca. 1100m wurden Stollensysteme in den Fels der Nordkette gegraben, um zu den hauptwasserführenden Adern zu gelangen.

In etwa 1600m Länge dieser Stollengrabungen waren erforderlich, um zu den Wasseradern zu gelangen, wo in den Sommermonaten etwa 40.000 Liter und im Winter etwa 20.000 Liter pro Sekunde über ein Gerinnen aus dem Berg geleitet und in ein Sammelbecken geführt wird und von wo aus das Wasser durch zwei geeignet dimensionierte Stahlrohre in die Tiefe, nach Mühlau zur Stromturbine geführt wird, um Strom, für den Innsbrucker Bedarf, zu erzeugen.

Nach dem Turbinenantrieb gelangt das Wasser in die Hauptdrinkwasserspeicher der Stadtgemeinde Innsbruck. Die Speicher fassen eine Wassermenge von ca. 70.000 m3, von wo aus die Hauptstadtwasserversorgung gespeist wird.

Das Innsbrucker Trink-Nutzwasser hat besonders hohe Qualitätswerte.

 

In der Region Nordkette sind mehrere Almen mit Tourismus bewirtschaftet. Ein besonders beliebtes Wandergebiet. Mit der Seilgondelbahn gelangt man bis auf über 2000m mit Weitblick in alle Richtungen, weit über die Tiroler Bergwelt – ein unvergessliches Erlebnis.

 

Auf der Nordkette sind als Wildtiere hauptsächlich Gemsen, Reh- und Steinwild angesiedelt. Nach der beinahe Ausrottung des Steinwildes in alter Zeit, wurde das Steinwild vor etwa 40 Jahren mit Erfolg wieder angesiedelt und hat sich mittlerweile anständig entwickelt. Immer wieder ist ein wunderbarer Anblick möglich. Ein Anblick der grandiosen Kletterer, Gemsen und Steinwild, ist etwas besonderes in dieser Region.

Dachs, Fuchs, Hase und Schneehase, Marder, Eichhörnchen, wie auch Rauhfußhühner (Birk und Schneehuhn, auch das besonders scheue Haselhuhn), sowie die Greifer (Habicht, Bussarde, Uhu und der mächtige Steinadler) besiedeln den Nordkettenlebensraum.

Vieles gäbe es noch zu berichten – kurz gesagt – ein Besuch der Nordkette lohnt sich immer. Aus den vorangegangenen Erläuterungen ist die Bedeutung der Nordkette erkennbar.

 

 

Der Innsbrucker Alpenzoo:

 

Auch der Alpenzoo zu Innsbruck liegt am Fusse der Nordkette. Bei St. Nikolaus, in der Nähe von Schloß Büchsenhausen und der Villa Blanka, welche als weltbekannte Ausbildungsstätte für die besten Küchenkünstler "Köche" und Gastronomiefachkräfte Geschichte schreibt , liegt die Weiherburg wo die Verwaltung und Direktion der sensationellen, besonders lehrreichen, Institution Alpenzoo im steilen Gelände der Weiherburg untergebracht. Im relativ steilen Gelände sind die der Natur nachempfundenen Lebensräume der Wildtiere, die je im Alpenraum angesiedelt waren,  harmonisch angelegt.

 

Mit Freunden, die uns besuchen, mache ich immer gerne eine Besuchsvisite im Innsbrucker Alpenzoo. Mit nachdenklicher Begeisterung endet stets diese Besuchseinlage.

Große Gratulation der Direktion und allen im Alpenzoo Tätigen; möge viel Erfolg die Zukunft begleiten.

 

Josef Siedler von der Nordkette

Seid jüngster Zeit gibt es auch den Jagdvollgebrauchshund von der Nordkette – den Deutschen Jagdterrier. Hierbei ist man bemüht einen sehr hochwertigen Jagdbegleiter und Jagdhelfer zu züchten, auszubilden und zu führen. HO-RÜD-HO

 

Mehr darüber auf dieser Webseite - bei Interesse bitte im Menü den entsprechenden Punkt auswählen.

 

Jagd ohne Jagdgebrauchshund ist weit hinter der Jagd mit Jagdgebrauchshund angesiedelt. Die Jagd mit dem Jagdvollgebrauchshund ist immer ein besonderes Erlebnis.

 

Mit besten Grüßen – HO-RÜD-HO

Züchter Josef Siedler