Wasserarbeit bei Deutschen Jagdterriern - über der Erde

Dixi v. Glantalboden
Dixi v. Glantalboden

Für die Wasserarbeit bietet ein genügend tiefer Teich mit Schilfbewuchs aber auch freien Flächen oder ein Gerinne mit schwacher Strömung, die nötigen Grundvoraussetzungen.

 

Stöbern im Schilfwasser, der Hund soll das Wasser freudig annehmen und schwimmend die Schilfpartien unter Ausnützung des Windes gründlich absuchen. Er soll sich dabei vom HF leiten lassen. Ständiges Einwirken durch den HF ist nicht erwünscht.

 

Beim Stöbern hinter der Ente muss der Hund die im Schilf gedrückte Ente auf der Schwimmspur oder unter Ausnützung des Windes, suchen und aus der Deckung drücken. Fehlerhaft ist planloses freies Herumstöbern, Verlieren des Nasenkontaktes zur Ente und vorzeitiges Abbrechender Suche.

Imo v.d. Nordkette
Imo v.d. Nordkette

Bringen aus tiefem Wasser. Nach Abgabe eines Schusses aus einem Jagdgewehr wird eine tote Ente ins Wasser geworfen. Der HF ist etwa drei Meter vom Ufer zu postieren und hat dort stehen zu bleiben. Er kann nun seinen Hund mit einem Bringbefehl ins Wasser schicken. Dieser soll auf dem kürzesten Weg zur Ente schwimmen, hat sie rasch aufzunehmen, zu bringen und sitzend abzugeben. Wiederholte Befehle des HF, abschütteln beim Ausstieg aus dem Wasser, ablegen der Ente am Ufer etwa ziehen eine schlechtere Benotung nach sich.