Schweißarbeit bei Deutschen Jagdterriern - über der Erde

Die Fährte für die VGP ist im Wald anzulegen. Sie hat eine Länge von 600 Schritten, mit zwei stumpfwinkeligen Haken und ist mit einem Viertelliter Schalenwildschweiß zu „spritzen“ oder zu „tupfen“. Fährtenalter mindestens 18 Stunden, sie ist am vollständig „abgedockten“ mindestens sechs Meter langen Schweißriemen in möglichst ruhiger und besonnener Art auszuarbeiten. Für die Zusatzfächer Totverbellen, Totverweisen und Bringselverweisen wird die Fährte um 200 Schritte verlängert. Der Hund muss diesen Teil der Fährte in freier Suche abarbeiten und zum Stück finden.

Der Totverbeller hat am gefundenen Stück zu bleiben und „ruft“ seinen Hundeführer (HF) durch andauerndes Verbellen zum gefundenen Stück.

Beim Totverweisen kehrt der Hund zum HF zurück und gibt ihm durch ein Verweiszeichen (an ihm hochspringen, Aufforderung zum Folgen, etc.) zu erkennen, dass er das Stück gefunden hat. Er führt ihn nun, meist durch mehrmaliges hin- und herpendeln zwischen HF und Stück, zur Jagdbeute.

Beim Bringselverweisen ist an der Halsung des Hundes ein sogenanntes „Bringsel“ (ca. 25cm langes Leder- oder Holzstück) befestigt. Diese Bringsel nimmt der Hund am gefundenen Stück in den Fang, kehrt zum HF zurück und gibt so zu erkennen, dass er gefunden hat. Mehrmaliges Ansetzen oder Aufforderungen durch den HF setzen die Benotung herab.