Anlageprüfung (AP) Deutscher Jagdterrier

erfolgreiche Gamsjagd
erfolgreiche Gamsjagd

Die Anlageprüfung (AP) dient in erster Linie zur Feststellung der ererbten Anlagen des Hundes und liefert die Grunddaten für die Zuchtwertschätzung. Diese wird vom Institut Dr. Beuring, in Giessen, nun schon seit etwa vier Jahrzehnten durchgeführt und umfasst sechs für die Rasse und deren Weiterentwicklung wichtige Merkmale.

Ein Wert zeigt den Grad der Belastung mit Linsenluxation (LL), der zweite zeigt die Schulterhöhe (für einen Erdhund ein bedeutendes Merkmal), drei weitere Werte kontrollieren die Nasenqualität, den Spurlaut, die Härte und die Wasserfreude.

Conny v.d.Nordkette nach erfolgreicher Baujagd am Kunstbau
Conny v.d.Nordkette nach erfolgreicher Baujagd am Kunstbau

Die AP ist, wie auch die Vollgebrauchsprüfung (VGP) und die int. Prüfung „Arbeit nach dem Schuss“, aufgegliedert in eine Prüfung „über der Erde“ und einen Prüfungskomplex „unter der Erde“.

Die AP umfasst die Prüfung auf der Gesundspur des nichtsichtigen Hasen, die Prüfung der angewölften (=angeborenen) Wasserfreude und seine Anlage auf der Schweißfährte. Unter der Erde, im Kunstbau, wird das Herausziehen verendeten Raubwildes geprüft.

 

Weiters werden der Gehorsam, die Führigkeit, die Verträglichkeit mit Artgenossen, sowie sein Wesen und sein gesamtes Verhalten zur Umwelt überprüft und in die Beurteilung einbezogen.

Eine anlässlich dieser Prüfung von einem ÖKV-Formwertrichter durchgeführte Bewertung, seines sowohl rasse- als auch geschlechtstypischen Erscheinungsbildes, liefert wichtige Grundlagen für die Zuchtauslese.