Jagdgebrauchshunde auch für JAGDAZUBIS

Die junge Fr. Dr. Christine mit Conny von der Nordkette - Wmh Josef
Die junge Fr. Dr. Christine mit Conny von der Nordkette - Wmh Josef

Jagdhund ist jeder Hund der einer zur Jagdausübung tauglichen Hunderasse zuzuordnen ist.

 

Jagdgebrauchshunde sind alle oben genannten Hunde, welche durch ihre Führung, Ausbildung und mit den für den Jagdgebrauch, durch Absolvierung entsprechender Prüfungen, bestätigten Fähigkeiten ausgestattet sind.

Ich beziehe mich hier auf das Tiroler Jagdhundewesen

Ich gehe davon aus, dass die in Tirol vom Jägerverband geförderten Jagdgebrauchshunderaassen, nach der in Tirol geltenden jagdlichen Tradition und Jagdausübung nach Erfordernis, äußerst klug und weitsichtig, gewählt wurden.

Was gebraucht wird, sind:

 

  1. Bestens geführte und ausgebildete Jagdgebrauchshunde
  2. Bestens tauglich für Stöbern und Suchen von Niederwild, jagdliches Jagen mit Spur- und Lautjagd als Einzeljäger
  3. Ausserordentliche Tauglichkeit zum erfolgreichen Nachsuchen von verletzten Wild (ob bei der Jagdausübung, Verkehr und anderem mehr)
  4. Stöbern im Schilfwasser auf jagbare Wasservögel, Suchen und Apportieren nach dem Schuß und freies zwangloses Abgeben der Jagdbeute.
  5. Arbeit unter der Erde auf Raubwild-Fuchs, Dachs oder Marder; taktisches Sprengen aus dem Bau für erfolgreiche Raubwildjagd. 
  6. Besondere Bedeutung hat die Zuverlässigkeit, Ruhe und Freundschaft zu seinem Herrn
  7. Aktuell und immer wichtiger werden die auf Schwarzwildjagd ausgebildeten Jagdgebrauchshunde für stöbern, finden, lange verbellen bzw. spurlaut treiben, um das Schwarzwild dem Jäger vor die Büchse zu bringen. Besonders geeignet hierfür ist der Deutsche Jagdterrier (von der Nordkette :-)).
  8. Zum kompletten jagdlichen Gespann (Jäger und Jagdgebrauchshund) gehört der Rucksack mit Ausstattung, Regenschutz, Erste Hilfe Packerl(vollständig), Bergstock, Fernglas, Gewehr, Zigaretten, Schnapserl (Zielwasser) und Auto und Kompass für Nebelsituationen.

Die in Tirol geförderten Jagdgebrauchshunderassen sind:

 

Schweiss - Nachsuche Hunde:

 

1) Hannoverscher Schweisshund (HS)

2) Bayrischer Gebirgsschweisshund (BGS)

3) Dachsbracke (DBR)

 

Stöberhunde:

 

4) Deutscher Wachtelhund (DW)

 

Brackierhunde:

 

5) Brandlbracke (BRBR)

6) Steirische Rauhaarbracke (STRBR)

7) Tiroler Bracke (TIBR)

 

Bau- und Erdhunde:

(Nachsuche-, Wasser- und Stöberhunde, uvm.)

 

8) Dackel bzw. Dachshund

9) Deutscher Jagdterrier (DJT)

 

 

Es wurden sicher aus der Vielzahl von guten Jagdgebrauchshunden die am besten geeigneten Rassen ausgewählt; für die traditionelle laute Jagd und Nachsuche auf krankes Wild, sowie Wasserjagd und die Arbeit unter der Erde auf Fuchs und Dachs.

 

Die aufgelisteten Jagdgebrauchshunderassen decken die Erfordernisse ausreichend und hervorragend ab.

 

Sollte bei meinen Ausführungen irgendwo ein Irrtum vorliegen, ersuche ich um Aufklärung - ohne Zorn und Gram.

 

Euer Josef Siedler