Die Jagd am Naturbau

Wie der Name schon sagt handelt es sich hier um "natürlich" entstandene Baue, d.h. sie wurden entweder von Mutter Natur geschaffen oder von Fuchs und/oder Dachs gegraben. Dass solche Baue durchaus umfangreich sein können zeigen immer wieder Situationen, wenn der Hund ausgegraben werden muss.

Naturbaue, vor allem wenn sie vom Dachs angelegt wurden, können sehr tief und verzweigt sein.

Bei der Raubwildbejagung am Naturbau sehe ich als verantwortungsbewusster Hundeführer folgende Probleme:

 

 1) den Instinkt des Hundes (er geht in den Bau egal ob Natur- oder Kunstbau)

 2) die Wahrscheinlichkeit dass der Hund im Bau bleibt

 

Punkt eins kann und soll ja auch nicht viel beeinflusst werden und Punkt zwei ist eine Folge von Punkt eins.  

Ich kann nur soviel sagen, dass die einzig sinnvolle Handlungsweise darin besteht, soweit als möglich Bauten in Fels und Sand zu meiden, damit im Notfall leichter gegraben werden kann.

Manche werden sagen, "den Hund nicht in einen Naturbau schicken ist die einzige sinnvolle Lösung", aber ich glaube nicht, dass die gute Absicht stärker als der Instinkt des Hundes ist.

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