Ein wunderschöner Jagdtag am See

Einer Jagdeinladung folgend sind wir gerne bei allerschönstem Winterwetter um 9.00 Uhr pünktlich am Treffpunkt eingetroffen. Manfred, der Pächter von Revieren am großen See ist, hat uns schon erwartet, seine zwei Jagdterrier und ein Deutsch Drahthaar sowie eine Deutsch Wachtel, die mein Jagdkollege mitgebracht hat, sowie einige Jagdkollegen vom Revier haben wir herzlichst begrüßt. Die Instruktionen über den jagdlichen Ablauf der vor uns liegenden Jagd am See wurden eindrucksvoll vermittelt. Allergrößte Geräuschvermeidung, Standortruhe am Ufer, keine zu weiten Schüsse auf die bejagbaren Wasservögel (diverse Enten, Blässhühner und Graugänse). Vor allem aber vorsicht bei jedem Schuss gegenüber Sach und Leben.

Gut positioniert am Ufer des Sees, gedeckt von Schilf und Bäumen, warten wir auf das was kommt. Durch ein Geräusch bzw. verdächtige Bewegungen schreckten die äußerst sensiblen, wachsamen bejagbaren Wasservögel auf und flogen in Schwärmen übers Wasser in sichere Zonen, wo sie wieder in das Wasser niedergingen und schwammen. Ein tolles Schauspiel.

Die erlegten schnellen Flieger wurden teils von den Stöber- und Wasserhunden bzw. von einem kleinen Boot mit zwei Jägern geborgen. Eine beeindruckende Strecke für relativ ungeübte Flintenschützen, wie wir das sind, Waidmannsheil!

Abschließend war noch eine Schilfstöberjagd am ca. 50m breiten Schilfgürtel auf den Vogelräuber Fuchs programmiert.

Mit den Stöberhunden Deutsch Jagdterrier und Deutsch Wachtel wurden die Schilfgürtel durchstöbert; drei Füchse kamen in Anblick. Einer davon hat in den ewigen Jagdgründen platz genommen und hat keine Sorgen mehr.

Anschließend konnten wir im nahe gelegenen Fasanlebensraum; kleiner Waldbestand, Sträucher und Schilfgürtel, wo die Stöberhunde Deutsch Jagdterrier und Deutsch Wachtel gute Stöberarbeit auf Fasan verrichteten, so dass auch hier erfolgreich gewaidwerkt wurde.

 

Bei der Streckenlegung ist eine beachtliche Zahl an Wasservögel, ein Rotfuchs, sowie mehrere Fasanhähne gelegt werden.

Die entsprechenden Jagdklänge auf die erfolgreiche und wunderschöne Jagd mit gekonnter Lippe geblasen beendeten das jagdliche Erlebnis.

Bei einem prächtigen Schnitzelmittagessen wurde das Erlebte, die verschiedenen Passagen, noch einmal besprochen. Ein wunderschöner Jagdtag. Recht herzlichen Waidmannsdank an Manfred, der uns Tiroler Jäger große Freude gemacht hat.

 

Waidmannsdank – Josef, Sepp und Bruno - Waidmannsheil !

 

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