Information an interessierte Jagdhundeleute

Zur Informationsaufladung der Jagd und Jagdgebrauchshundefunktionäre Tirols kann vom Internet von fast allen Landesjagdverbänden bzw. Salzburger Jagdgebrauchshundeclub, sowie steirischer Jagdschutzverein die Jagdgebrauchshundeförderbeihilfe und Jagdgebrauchshundeförderrichtlinie abgerufen werden.

 

Daraus ist ersichtlich, dass der auf seine genetischen Anlagen geprüfte und ausgebildete sowie gut geführter Jagdgebrauchshund in der Jägerschaft eine hohe Akzeptanz und Wertschätzung geniesst.

Im Tiroler Jagdgebrauchshundewesen trifft das leider nur auf die von besonders schlauen Jagdgebrauchshundefunktionären entwickelte Wertschätzung für die eigens organisierten Nachsuchegebrauchshunde der Bezirksnachsuchestationen zu.- „Eine einmalige Kuriosität“

 

Dabei wird außer Acht gelassen, dass die traditionelle Jagd viel mehr beinhaltet, als nur die Nachsuche. Es scheint so, als könne man sich fast nicht mehr an traditionelle Fuchs- und Hasenstöber, Buschier bzw. Brackierjagden und ganz besonders aktuell, an die Schwarzwildjagd, erinnern, oder verzichtet zugunsten der Rotwildjagd darauf. Dass die Jagd auf bejagbare Wasservögel kaum mehr betrieben wird, gibt Anlass zum Nachdenken. Wie es scheint liegt die Bedeutung der Jagd an der Trophäe. Der ausgefuchste Raubwildjäger aber schätzt die besondere Trophäe der Vogelräuber, Fuchs, Dachs und Steinmarder.

Wenn der schön gegerbte Balg und Schwarte an der Wand des Jagdzimmers hängt, denkt er gerne an die spannenden, kalten Winternächte der Ansitzjagd oder der Baujagd zurück. Mit bestens ausgebildeten Bauhunden – dem Dachshund (Dackel) und/oder und ganz besonders dem umtriebigen, sich vor nichts fürchtenden, schnellen Baujäger, dem Deutschen Jagdterrier werden solche Erlebnisse für immer im Gedächtnis bleiben.

 

Die Baujagd ist eine hochkarätige Passionsjagd mit dem Deutschen Jagdterrier („Ein Hund voller Zähne“). So furchterregend ist es nicht, aber er greift und packt so schnell, dass es gerade so blitzt. Jede erfolgreiche Jagd am Bau ist ein Erfolg mehr für alle „Bodenbrüter“. Vögel, Hasen und andere wehrlosen Geschöpfe.

Es scheint, eine Bergung eines Murmeltieres aus dem Bau bzw. die Bergung eines verletzten Dachses, Fuchs oder Steinmarders aus dem Bau, oder die Suche einer Ente oder deren Apport aus tiefem Wasser keine Bedeutung zu haben. Die Suche eines Rauhfusshahnes (Auer-, Birk,- Schnee- oder Haselhahnes) mit anschliessendem Apport zum Jäger bzw. Verbellen der gefundenen Beute scheint nicht so wichtig zu sein.

Auch der erlegte Hase muss gefunden und apportiert werden! Diese hier aufgezählten Hilfestellungen durch den gut ausgebildeten Jagdgebrauchshund finden keine Erwähnung geschweige denn eine Wertschätzung von den verantwortlichen Funktionären in Jagd- und jagdgebrauchshundewesen.

Besonders, und das wird immer aktueller, durch die Inbesitznahme von Lebensraum durch das Schwarzwild, ist auch diese, nicht ungefährliche Jagd, zum Schutz der Landeskultur mit Erfolg zu betreiben. Der für diese Jagd ausgebildete JGH, besonders der Deutsche Jagdterrier, hilft dabei und setzt sich großer Gefahr aus. Auch die Deutsche Wachtel, Steirische Rauhaarbracke und Dackel sind gut geeignete Helfer bei dieser Stöberjagd.

 

Viel Erfolg und Freude mit dem gut geführten

Und ausgebildeten Jagdgebrauchshund

Euer Siedler Josef – Züchter DJT von der Nordkette

 

 

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