Führung von Jagdgebrauchshunden/Prüfungen

 

Ich habe als Züchter von Erdhunden-Bauhunden Deutsch Jagdterrier seit vielen Jahren viel Freude mit diesen Jagdgebrauchshunden insbesondere aber bei der Ausbildung, Führung und bei jagdlichen Prüfungen.

Die Prüfungen beim DJT sind wohl die vielseitigsten und schwierigsten bei den vom Tiroler Jägerverband geförderten Jagdhunderassen(KLUBS).

 

Für die erfolgreiche und vielversprechende Zucht sind die Prüfungsergebnisse der Zuchtlinie entscheidend, da nur beste Hunde aus einer erfolgreichen Zucht hervorkommen können und nur diese den hohen jagdlichen Anforderungen genügen. Ca. 10% -15% der geprüften JGH, DJT, erreichen den hohen Standard für die Zuchtfreigabe.

Um die jagdlichen Erfordernisse und Traditionen in Einklang zu bringen, stöbert der Deutsche Jagdterrier hervorragend mit spurlauter Jagd auf der Hasen- und Fuchsspur; arbeitet unter der Erde im Bau auf Fuchs und Dachs; unter Holzschlichtungen, Asthaufen oder in Heustadeln auf Fuchs und Steinmarder sowie Iltis.

Der DJT arbeitet auf der roten Fährte nach verletztem Wild hervorragend und ausdauernd und setzt auch den entscheidenden Kehlgriff; stöbert im Schilfwasser nach jagbaren Wasservögeln und apportiert nach dem Schuss die Beute aus dem Wasser.

Das ganz besondere Prädikat des DJT ist die Stöberjagd auf Schwarzwild; hier besticht er mit besonderer Schnelligkeit, Mut und Raffinesse bei seiner Arbeit, dieses wehrhafte Wild aus der Deckung zu bringen um vom Jäger mit sicherem Schuss erlegt zu werden.

Die Ausbildung eines Jagdgebrauchshundes "Jagdterrier" für den vorgenannten vollen Jagdgebrauch erfordert sehr viel Zeit, Geduld und Verständnis, diverse Aufwände und einiges mehr. In der Folge wird der DJT auf die Zuchtprüfung, Gebrauchsprüfung, Jagdvollgebrauchsprüfung geführt, um das erlernte zu bestätigen.

Die Prüfungen werden von erfahrenen Leistungsrichtern abgenommen und die Leistungen benotet.

 

Die  Prüfungserfordernisse sind in allen Bundesländern die gleichen!

 

Die Prüfungen können ab dem 9. Monat gemacht werden. Anlagen-Zuchtprüfung, Gebrauchsprüfung. Nach erfolgreich abgelegter Anlagen-Zuchtprüfung kann eine Vollgebrauchsprüfung bzw. Prüfung nach dem Schuß gemacht werden; damit hat der Jagdgebrauchshund alles was er für den Jagdeinsatz benötigt erreicht.

Als Anerkennung für die großen Bemühungen einen Jagdhund auszubilden und zu führen haben die österreichischen Jagdverbände BEIHILFEN und FÖRDERUNGEN für die JagdgebrauchshundeFÜHRER vorgesehen.
Nicht so beim Tiroler Jägerverband bzw. Jagdgebrauchshundeclubs; hier gilt:

Keine Anerkennung keine Wertschätzung; keine Beihilfe bei verletztem Jagdgebrauchshund oder bei Tod eines Jagdgebrauchshundes bei der Jagdausbildung bzw.
Jagdausübung.


Der Jagdgebrauchshundeführer und sein Jagdgebrauchshund geniessen für ihre Leistungen, Ausbildung und Dienst für die Jagdausübung (außer er ist ein Nachsuchestationsgebrauchshund) keine Wertschätzung.

 

Die Abwicklung beim TJV und JGH-Klub ist bekannt - die ganze Förderung bansprucht der JagdgeberauchsHundeKlub für Obsorge der Jagdgebrauchshundefunktionäre und das Klubbestehen.

 

1. Beispiel vom OÖ-Jägerverband (ca. 18.000 Mitglieder) zum Studieren und zum Nachdenken (vergleichen).

Jagdhunde-Beihilfeordnung OÖ
FörderungOÖ.pdf
Adobe Acrobat Dokument 350.5 KB

5. Beispiel:

 

Burgenländer Jägerverband - Die Förderrichtlinien bitte selbst auf dieser Seite suchen.

 

 

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