weitere Gedanken zur Erdhundestation


Die Erfahrungen von unzähligen Pirschgängen, Ansitzen zum Beobachten der Wildtiere, auch an Futterstellen, wo zu Notzeiten fast alles an Wildtieren vorbeischaut um den Hunger zu stillen; hier ist ein Treffpunkt für Kommunikation untereinander. Wir Menschen haben natürlich keine Ahnung, wie sich die Tiere untereinander unterhalten, aber es passiert.

Dass die Futterstellen besonders für Rot- und Rehwild, vereinzelt auch Gamswild in verantwortungsvoller Aufgabe versorgt werden liegt in der Verantwortung des Jagdpersonals in der Winter-Notzeit; diese Futterstellen müssen regelmäßig und ausreichend betreut werden.


Neben der vorgenannten Tierarten sind auch Vögel aller Art, man staune oft was es alles an Gefieder gibt, Pelztiere, wie Eichkätzchen, Hase, Marder, Dachs und Fuchs regelmäßige Besucher der Futterstellen.

Was aber nicht in Anblick kommt sind die Tiere der Hochlagen bzw. Hoch- und Altwaldnutzer der Natur. Die Raufußhühner – der große Hahn, der Birkhahn, der Haselhahn, der Schneehahn u.a. die mit ihren weiblichen Begleiterinnen die Versorgungsmöglichkeiten im Wald oder in den Latschenfeldern nutzen. „Wahrlich ein karges Leben, aber es geht“


In den Tallagen in Gewässern ist der Lebensraum der bejagbaren Wasservögel, im besonderen der Stockente; sie versuchen in Ufernähe oder in Flachwasserbereichen ihre Nahrungsbedürfnisse zu stillen.

Am besten kommen die als Raubwild bekannten Naturbewohner über die Runden, sie sind Fleischfresser – Obst und Teigwaren werden auch nicht verachtet; sie versorgen sich dort, wo sie was vorfinden – besonders in der Zivilisation. Abfallsammelstellen, Kompostlager oder achtlos Weggeworfenes. Der Hauptlebensraum des Raubwildes ist jedoch der Wald, Wiesen und Äcker und Hochlagengebiete.


Dass in diesem Lebensraum in der Balzzeit, in der Brut und Aufzuchtzeit alle Raufußhühnerarten und Enten – alle Bodenbrüter besonders gefährdet sind; dass auch dann im Mai/Juni die frischgeborenen Reh- und Gamskitze den Räubern zum Opfer fallen, ist eine belegte Tatsache; auch die Murmeltiere und Hasen sind äußerst begehrte Nahrungsobjekte, besonders für den Fuchs, Dachs und Marder und auch die Flieger mit krummen Schnäbeln ernähren sich erfolgreich.

Wenn man nun jagdrelevante Einflussnahme des Raubwildes auf die wehrlosen Nachkommen der vorgenannten Wildtiere betrachtet, so ist der Entnahmeeinfluss der Raubwildjäger ungleich höher, als die Entnahme von Wildtieren durch die Jagdausübung. Manche Friedwildarten sind regelrecht gefährdet, aber nicht durch die Jagdausübung, sondern wie ich meine, durch überbesetzte Populationen von Raubwild.

Daher glaube ich, dass eine gezielte verantwortungsvolle Regulierung betrieben werden soll. Dazu zählt die Ausübung der Baujagd mit ausgebildeten Baujagdgebrauchshunden, den Dachshund und Deutschen Jagdterrier. Die erfolgreich und verantwortungsbewusst betriebene Regulierung der Raubwildpopulationen sind Schutzmaßnahmen für alle Raufußhühner, bejagbare bodenbrütende Wasservögel, Murmeltiere, Rehkitze und auch in den Hochlagen lebende Gamskitze.

Denkt man noch an den Beitrag für die Volksgesundheit; Ansteckung durch infiziertes Raubwild, besonders Fuchs (Fuchsbandwurm, evtl. Tollwut, Staupe, Räude etc. --> Gefahr für Mensch und Tier


So ist eine gut organisierte jagdliche Regulierung durch Baujagdausübung auf genanntes Raubwild zu fördern.


Ich denke ein erfolgversprechender Schritt ist die Gründung einer

Schad- und Raubwild Regulierungsbaujagdgebrauchshundestation nach dem Muster der bewährten Nachsuchestation.