DIE BEGRÜNDUNG FÜR EINE EFFIZIENTE RAUBWILD-REGULIERUNG LIEGT IM GESETZLICHEN AUFTRAG; LT. JAGDGESETZ DAS DIE JÄGERSCHAFT VERPFLICHTET, DAS RAUBWILD KURZ ZU HALTEN, USW.

 

Das Raubwild ist auch selbst ein Regulator für vermeintlich zuviel an Haar- und Federwild. Betroffen davon ist der Feld-, Wald-, und Berghase sowie der Schneehase; Reh- und Gamskitze und auch alles bodenbrütende Federwild und Singvögel.

 

Raufußhühner: Auerhuhn, Birkhuhn, Schneehuhn, Haselhuhn und das besonders seltene Steinhuhn sind besonders gefährdete Wildtierarten. In der Balzzeit, die großteils am lichten Waldboden stattfindet und die Tiere aufgrund ihrer biologischen gearteten Auswahl- und Paarungsspiele ihre besondere Aufmerksamkeit auf ihr Leben gefährdende Räuber eingeschränkt ist. Auch die Wasservögel brüten in (Sumpf)Wiesen und Schilf. Die Brutzeit der Bodenbrüter ist sicher eine besondere; reizvolle Raubzeit. Auch die Aufzuchtzeit der nestflüchtenden Vogelküken, die in Reih und Glied hinter dem Mamahuhn durch das niedrigstrauchbewachsene oder Bergmahdgelände streift. Besondere Gefährdung ist bis zur Flugfähigkeit der jungen Waldbewohner gegeben.

 

Gerade in dieser Zeit haben alles Haarraubwild und Flugräuber auch ihre Jungen zu versorgen. Die Natur verleiht ihnen den Instinkt zu wissen, wo Brut- und Balzplätze und die Aufzucht vor sich geht. Das Gesetz der Natur hat klare Regeln wie das Wildtierbestandsregulat zu funktionieren hat. Leider ist aber vieles, von der Natur vorgesehenes, aus verschiedenen Gründen verloren gegangen. Man denke an die vielen verschiedenen Naturnutzer, wie Beeren- und Pilzsucher, Natur- und Waldwanderer, Radelfahrer und Mountainbiker für die es kaum Einschränkungen um die Natur zu genießen.

Auch aus der Luft droht scheinbar Gefahr - die großen Flieger - Drachen- und Segeltuchgleiter versetzen alles Wild in Angst und Schrecken.

Alles Wild und deren Nachzucht leidet an der Beunruhigung und Störung in der vermeintlich heilen  Berg, Wald, Wiesen, Felder kurz Naturwelt. 

 

Ein zuviel an Raubtieren hat verheerende Folgen, besonders für wehrlose noch nicht flugfähiges Federwild, oder im Gras liegender Nachwuchs, noch nicht fluchtfähige Haarwildtiere. Auch wenn die Kleinen kaum Witterung (Geruch) von sich geben sind die Bodenräuber bemüht die Beuteflächen gründlich abzusuchen, bzw. die Flugräuber. Gründlicher kann niemand Beute suchen und finden als die unzähligen Schwarzen, die unverständlicherweise unter Schutz gestellt sind.
Wieviel kleine Hasen enden, die ganz kleinen Rehkitze, denen als erstes nach Auffinden die Lichter (Augen) ausgepickt werden. Viele solche und ähnliche Tiertragödien sind der Kleinen größte Lebensgefahr.

 

So manche Tierart ist sehr gefährdet und kommt kaum noch in Anblick des Jägers und der Tierbeobachter. Entsprechend wichtig ist eine verantwortungsbewusste Regulierung der Räuber, die auch besonders einfühlsame Kulturfolger sind. Dass alle Flugräuber nichts mehr zu befürchten haben, hat besonders negative Folgen.  Das Raubwild reguliert sich erst selbst, wenn es kaum mehr Beute gibt (keine Hasen, Raufußhühner, Enten, usw.)

 

Für die Raubwildregulierung verantwortliche Jägerschaft ist die Ansitz- und Beobachtungsjagd eine zeitraubende, oft kalte Sache mit unterschiedlichem Erfolg und Entbehrungen einer angenehmen Bettruhe und handwärmenden Maßnahmen.

 

Die Raubwildregulierung mit geeigneten Revierkunstbauten verleiht dem Raubwild Unterschlupfmöglichkeiten im Wald-Waldrand-Feldgeländekanten, Brachflächen und viele andere Möglichkeiten. Es hängt vom Geschick des Jägers ab, wie treffend die Anlagen eingebaut worden sind um erfolgreich zu sein. Dass bei Kunstbauanlagen eine funktionierende Fluchtmöglichkeit in Form eines Zweirohrbausystems 'Einschliefröhre - Fluchrtröhre am Schlafkessel angebaut ist. Dies ermöglicht eine gute Fluchtmöglichkeit ohne Kontakt mit dem Bauhund, der durch die Einschliefröhre den Bau absucht.


Das ist unbedingt beim Einbau einer Kunstbauanlage zu beachten

Auch eine perfekte Schusssicherheit ist unbedingte Voraussetzung für eine gelungene Raubwildbaujagd

Waidmannsheil

Josef Siedler - DJT von der Nordkette    

weitere Informationen bei Siedler Josef
weitere Informationen bei Siedler Josef
weitere Informationen bei Siedler Josef
weitere Informationen bei Siedler Josef

Für die Raubwildbaujagd sind bestens ausgebildete, kleine Raubwildjagdgebrauchshunde erforderlich, denen das Einschliefen in die dunkle, kleine Bauröhre ein besonderer Anreiz ist. Der Hund weiß schon am Baueingang ob die Höhle befahren ist oder nicht. Der Bauhund sucht mit Hilfe seiner besonders guten Nase im viel verzweigten Naturbau oder Kunstbauanlage den ruhenden Räuber in seiner Schlafröhre, verbellt ihn solange mit unterschiedlichen Angriffsvarianten, bis der Räuber fluchtartig das vermeintlich sichere Bauröhrensystem oder viel besser, Kunstbauanlage, verlässt. In der Regel sucht der Bauhund im stark nach Räuberwitterung riechenden Schlafbereich ob der Räuber noch hier ist. Draußen vor der Anlage haben die Jäger den flüchtenden Rotrock oder anderes Raubwild mit sicherem, schnellem Schuss in die ewigen Jagdgründe geschickt – Waidmannsheil.

 

Dass eine reibungslose Abwicklung einer Baujagd funktioniert, ist es unerlässlich, dass sich die an der Baujagd interessierten Jäger über alle Notwendigkeiten der Baujagd im Klaren sind.

 

Vorbereitung der Baujagdorganisation:

 

Geeignete Jagdgebrauchshunde:

 

         Der Deutsche Jagdterrier

 

         Der Dachshund (Dackel)

 

  1. Mit entsprechender Ausbildung für die Raubwild und Baujagd

  2. Raubwildjagdeignungsprüfung nach den Richtlinien des österr. Jagdgebrauchshundeverbandes bzw. DJT Club oder Dachshunde Club

  3. Erfassung für die vorgenannte Eignung ausgestatteten Baujagdgebrauchshunde mit Prüfung des ÖJGV. Deutscher Jagdterrier bzw. Dachshund (Dackel) (laufendes Training ist notwendig; Bauarbeit)

  4. Kenntnis der Jäger über die vorhandenen Natur Raubwildbaue und/oder Kunstbauten. Baujagdjäger sind auf die Baujagd eingeschult; besonders auf diszipliniertes verhalten. Absolut ruhiges Standvermögen, lautloses Angehen zum Schützenplatz und das wichtigste perfekte Schusssicherheit – KEINE SCHUSSNERVOSITÄT.

     

    Laufendes Schusstraining ist unerlässlich um perfekte Schussleistungen zu gewährleisten; besonders bei Schnellentscheidungen! TREFFSICHERHEIT